Austria pro Moldavia-Austria pentru Moldova

Hilfsgruppe Roman-Chisinau-Grup de ajutor pentru Roman-Chisinau
Dr. med. Helmut Euler-Rolle / e-mail: helmut.euler-rolle@utanet.at
A-1180 Wien, Geyergasse 2A, Tel: 01-4931306 / FAX: 01-49313064
Offizieller Hilfsverein: 780/VVM9

Bericht über die 29. Hilfsfahrt nach Osteuropa:
Vom 27.5. bis 3.6.2000 nach Rumänien und in die Republik Moldova.

"Dass sie sich das antun....."

 

 

meinte eine Patientin, als sie von der bevorstehenden Reise erfuhr, "Das ist ärger als 5 Geliebte..." meinte meine Frau während der ungeheuer anstrengenden Vorbereitungszeit, über die alleine man 6 A4 Seiten schreiben könnte.

Hätten wir einen einzigen, großen LKW für einen Ort mit einmal Zoll und Grenzpapieren zu bearbeiten, wäre es um vieles weniger Arbeit gewesen, als mit 6 Mann hoch, mit 4 Autos fünf verschiedene Orte in zwei Ostblockländern zu betreuen. Nun, warum einfach, wenn es kompliziert geht: Nach dem Verschicken von 153 Briefen von der letzten Fahrt muß jetzt jeweils 3 Monate vor einer neuen Hilfsfahrt mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen werden. Nichts läuft ohne die entsprechenden Transportfahrzeuge. Auf Grund meiner Bittschreiben haben uns Hr. Gen. Dir. Dipl. Kfm. Peruzzi von FIAT, der Gen. Dir. Mag. Hellmaier von VW Porsche Salzburg, Frau Radvan und Herr Prokurist Tripolt von MERCEDES Wiesenthal und zum wiederholten Male Herr Eisler von AUSTRIA TABAK einen Kastenwagen zur Verfügung gestellt.

   
 
Die Mannschaft in Ungarn
 

Bei meinem Freund Franz Rath spielte sich Ungeheuerliches ab: Berge von Kartons und Säcken mit Spielwaren, Kleidern und Schuhen türmten sich vor seiner Eingangstüre, im Lager Gehgestelle, Fahrräder, Matratzen, Elektrogeräte und Windeln. In der Ordination waren die Süßigkeiten, Hygieneartikel, Medikamente und Leibschüsseln in der Küche, dem Infusionsraum und der Dusche verteilt. 33 Faxe wurden von mir an Botschaften, Konsulate und Ministerien im In- und Ausland geschickt, viermal war ich wegen zwei verschiedener Visa für 5 Leute auf den Konsulaten. Dreimal lieferte uns die Fa. Sanag - Orthopädietechnik den Überschuß ihres Lagers. Frau Fusek hatte im Lande Salzburg eine Großsammelaktion eingeleitet und stellte mir eines Tages 48 riesige Kartons in meine Wartezimmer.

Am 27.5.00 läutete um 3 Uhr der Wecker. Um 4 Uhr 45 war der Treffpunkt bei der Grenze in Nickelsdorf und nach 1 ½ Stunden Papieraustausch bei den Ungarn rollten 6.800 kg Waren wie Kleider, Spielwaren,, Medikamente, Nahrungsmittel, Brillen, Hörgeräte, Krücken, Verbandstoffe, Desinfektionsmittel, Reagenzien, Waschmittel, Spritzen, Nadeln, Bügeleisen, Stoffe, Nähmaschinen, Wolle, Radioapparate, Schultafeln, Gehgestelle, Schultaschen, Bettwäsche, Windeln, Harnflaschen, Leibschüsseln, Schreibmaterial, u.s.w. Richtung rumänischer Grenze. Wie immer bei unseren Fahrten hatten wir herrliches Wetter, leuchtende Mohnblumen säumten die Straßen, Tamariskensträucher blühten und unzählige Störche thronten hoch oben in ihren Nestern auf den Beleuchtungskörpern. Schon um 13 Uhr waren wir an der nächsten Grenze und nach Erledigung der mühsamen Grenzpapiere, des Grenztierarztes, Kontrolle der Medikamente, Abwägen des Transitautos bei der "Argentia Bors" und dem Bezahlen von 2.000 S Gebühren kamen wir nach 19 Stunden Unterwegssein abends an unserem ersten Stützpunkt Marghita an.

   
 
Gratisessen in Marghita
 

Der Leiter unseres Caritashauses hatte mir schon im Frühjahr geschrieben: "es macht uns eine große Freude, dass wir mit ihrer Hilfe eine immer größere caritative Tätigkeit entfalten können und immer mehr Leuten medizinisch und sozial helfen können, seit Jänner bekommen 40 arme Leute ein warmes Gratis-Mittagessen, die Kosten decken wir aus den Spenden, die wir von ihnen bekommen haben". Seit dem Kauf des Hauses mit Garten im Jahre 1991 hat unsere Unterstützung für den Kindergarten, die Gratisordinationen für Minderbemittelte, den Spielplatz, den Umbau und die Einrichtung des "Sophie" - Hauses schon über 1 Million öS betragen. Von Hörgeräten über Stricknadeln, Wolle, 1 Fernsehapparat, Seife, Shampoos, Schuhen, Geschirr bis zu Harnsäckchen, Medikamenten, Verbandstoffen und einem Kuvert mit 8.000 DM für den Kauf eines "Essen auf Rädern" - Autos hatten wir alles in zwei Kastenwägen mitgebracht.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter durch die wunderbare Landschaft Rumäniens vorbei an saftigen, weißen Kleewiesen, an riesigen Weideherden, oben in den orientalischen Karpaten blühten noch vereinzelt Flieder- und Apfelbäume, auf den Straßen immer wieder Planwagen, kleine Kinder mit kohlschwarzen Augen blickten uns bittend an und öffneten die kleinen Hände, um eine kleine Süßigkeit zu erhalten. Viele Menschen stehen am Straßenrand und hüten dort ihren einzigen, stolzen Besitz, eine Kuh oder ein Pferd.

"Ja geht es denn dort noch immer nicht besser?" ist die stete Frage nach unserer Rückkunft. Nach Presseberichten gibt es in Rumänien ein Budgetdefizit von 4%, eine negative Handelsbilanz von rund 3 Milliarden Dollar und eine Inflationsrate von 40,6%. Das reale BIP-Wachstum betrug für Rumänien im Jahre 1999 -3,2% (für Bulgarien:+2,4%, für Ungarn:+4,3%). Die Teuerungsrate wird für 2000 mit 39%, für 2001 mit 25% vorhergesagt. Diese Fakten, die politische Dauerkrise, Streiks und Rechtsunsicherheit lassen Unternehmen zu recht mit dem Markteintritt noch warten.

  Kleider und Süßigkeiten  
 
Kleider und Süßigkeiten
 

Bei den Steyler Missionsschwestern in Roman wurden wir wie immer liebevoll aufgenommen, richtige Betten, Duschen und ein stärkendes Essen verhalfen uns zu neuen Lebensgeistern. Man darf seit etwa einem Jahr als Hilfstransport kein Auto mehr ausladen ohne die entsprechenden Ankunftszollpapiere und ohne Besichtigung der Fahrzeuge durch die Zollorgane, zusätzlich mußten wir uns noch als Hilfsorganisation am Hauptzollamt von Jasi "gemäß den EU-Normen" registrieren lassen, letztendlich war noch durch Stromausfall der Computer eingegangen, und so mußten wir trotz Schmiergeldern und Kaffee satte 24 Stunden auf das O.K. der Zollbehörden warten, viel Zeit, die wir den armen Menschen in dieser Stadt hätten widmen können.

Spätabends brachten wir noch in die Caritasapotheke 51 Kartons mit Medikamenten, Verbandstoffen und Brillen. Noch später wurden wir in einem Pflegeheim überglücklich und liebevoll von den Alten aufgenommen. Gegen die übergroße Langeweile hatten sie sich ja das letzte Mal Wolle, Stoffe, Strick- u Häkelnadeln gewünscht, das alles und zusätzlich 5 Kassettenrekorder hatten wir ihnen jetzt in 7 Kartons mitgebracht. Ein weiß-bartstoppeliger Alter drückte mich an sein Herz und zeigte mir die zuletzt mitgebrachte Krücke voll Stolz, er freute sich so darüber, die buckelige alte Stan Floria küßte mich aus Dankbarkeit, daß ich mich kaum erwehren konnte. Da es in diesem Heim seit Jahren wegen eines defekten Boilers kein Warmwasser mehr gab, hatten wir in Rumänien einen besorgt und jetzt mitgebracht. Mitfahrer Franz freut sich schon auf ein warmes Bad gemeinsam mit den Insassen bei unserem nächsten Besuch im Herbst. Nur 1000km östlich von Wien in dieser Stadt hat sogar das Spital nur 2x täglich Wasser und 2x wöchentlich Warmwasser. Mit 480 S monatlicher Rente muß ein Ehepaar auskommen, wo der Mann gelähmt im Bett liegt, weil es auch keinen Rollstuhl für ihn gibt.

   
 
In Horlesti
 

Horlesti, unser Dorf, ist auch unser Sorgenkind. Nach wie vor herrscht bittere Armut dort, unvorstellbare Wohnverhältnisse in Lehmhütten, baufällige, bewohnte Verschläge, Arbeitslosigkeit, Nahrungsmangel, in manchen Familien gibt es nicht einmal täglich Brot sondern nur Polenta-Maisbrei. Familie Gergeluca - 3 Kinder - der Mann ist nur zeitweise Taglöhner, weil es in diesem Dorf einfach keine Arbeit gibt, lebt von der Kinderbeihilfe: 216 S im Monat. Die Frau hat aber nähen gelernt und so brachten wir ihr eine Nähmaschine, Stoffe, Wolle, Stricknadeln und reichliches Zubehör mit der Auflage: sie muß nähen, der Mann ist für den Verkauf zuständig.

Da Casamir Peter einen epileptischen Anfall nach dem anderen bekommen hatte - es gibt in diesem Dorf am Ende der Welt keinerlei Medikamente - und seine Frau über diesen Zustand schon ganz verzweifelt war, hatten wir Antiepileptika mit genauer Einnahmevorschrift mitgebracht. Monica Jigman - 17 Jahre alt mit 4 Geschwistern - möchte jetzt nach der Pflichtschule so gerne Schneiderin werden. Das 3-jährige Internat in Jasi würde pro Jahr 2.400 S kosten. Den Betrag hat bereits die Volksschule Sievering übernommen. Nur hat sich in Ermangelung von Strom, Telephon und Schreibzeug niemand gefunden, der die Organisation übernommen hätte. In Horlesti ist die Zeit stehengeblieben. Ich hoffe, dies von Wien aus erledigen zu können.

Raducaneni, unser 4. Stützpunkt, seit Jahren betreuen dort Sr. Patrizia und Sr Davida Jugendgruppen, arme, kranke und verdrossene Menschen. Wir helfen dabei und haben die gewünschten Kleider, Schuhe, Medikamente, Leibschüsseln, Verbandstoffe, Urinflaschen, Teststreifen, Wurm- und Läusemittel, Schultafeln und Spielzeug mitgebracht. Dem jungen Mann, dem wir vor zwei Jahren Medikamente in der Kühltasche gegen seine Krebserkrankung mitgebracht hatten, geht es gut, ebenso dem jungen Mädchen, dem wir voriges Jahr ein Spezialsilikonpräparat gegen die schweren Verbrennungen gebracht hatten.

Am nächsten Tag begann die 7. Fahrt in die ehemalige Sowjetrepublik Moldova:
4,4 Mill. EW auf 33.700km2, im Norden, Osten und Süden grenzt es an die Ukraine, seit 1991 Republik, nach 45 Jahren Sowjetherrschaft ist russisch fast überall noch die Amtssprache. Moldova ist ein Agrarland und war die wichtigste Weinregion der SSR. 40% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Es gibt kaum Bodenschätze, der Energiebedarf wird vor allem aus der heutigen Ukraine gedeckt. Wichtigster Exportartikel sind Lebensmittel, im vergangenen Jahr wurde praktisch die gesamte Weizenernte in die USA exportiert, und ein Teil wieder teuer reimportiert. Und weil dann noch immer zuwenig Brot da war, hatte die dt. Bundeswehr 1 Tonne Roggenschrot gespendet. Der Übergang zur Marktwirtschaft wird durch die Krisensituation in der nach Unabhängigkeit strebenden Dnjestr Republik und das sinkende Handelsvolumen mit den GUS Staaten erschwert. Haupthandelspartner sind die Russ. Föderation, die Ukraine und Rumänien.

Der Grenzübergang "hatte es wieder in sich": Dollar und DM wurden dringend als Schmiergeld benötigt.. Militär-Polizei-Zollkontrollen, Bezahlen einer eigenen Autohaftpflichtversicherung für Moldova, Straßenbenützungsgebühr, Ökologiesteuer, Stempelsammeln, Papiere ausfüllen, Daten in den Computer eingeben, Kontrollieren der Ladelisten, Kontrolle der Medikamente. Nach 4½ Stunden hob sich endlich der schwere Grenzbalken, und wir fuhren flott Richtung Hauptstadt Chisinau.

  Fa. Manner hilft beim Helfen seit Jahren  
 
Fa. Manner hilft beim Helfen seit Jahren
 

Dann waren wir in Stauceni, dem östlichsten Punkt unserer Reise, nur mehr 200km bis zum Schwarzen Meer, 50km von der selbsternannten Republik Dnjestr entfernt, dem Umschlagplatz der Ostmafia. Nach einer Stärkung bei unserem Freund Klaus Kniffki ging es sofort wieder zum Hauptzollamt, wo wir bis abends auf alle möglichen Erklärungen und Papiere warten mußten. Auch der nächste Vormittag war dem Depot des Zollamtes gewidmet, wo die Medikamente stundenlang auf Anzahl, Namen und Ablaufdatum überprüft wurden. Fünf Stunden am Zoll und sehr viel Zeit bei der Vorbereitung hätte ich mir erspart, wenn ich keine Medikamente mitgebracht hätte. Auf der anderen Seite hoffe ich, daß die Arzneien doch vielen unbekannten Menschen helfen und sie vielleicht sogar heilen können und dann hat sich dieser enorme Aufwand doch gelohnt.

Die Armut in der Moldova ist sehr groß, das Grundgehalt ist ca. 200 S. Können ein paar Parteien eines Wohnblocks den Strom nicht mehr zahlen, wird er für den gesamten Block abgedreht. Um zu Geld zu kommen, wird "organisiert" und "mitgenommen", was und wo es nur geht :von den Autofensterscheiben, die nachts herausgeschnitten werden bis zu den Überlandstromkabeln, die durchschnitten werden. Sollte gerade bei letzterer Aktion der Strom vom E-Werk genau zu diesem Zeitpunkt wieder eingeschaltet werden, dann droht der sichere Tod.

DANKE allen, die uns in irgendeiner Weise geholfen haben, natürlich auch denen, die jetzt nicht namentlich auf der Liste stehen.
DANKE meinen Begleitern, Mitfahrern und Helfern Franz Rath, Herbert Tuider, Wolfgang Hollenthoner und Helmut Krech,
DANKE den Autofirmen VW Porsche Salzburg, Fiat Wien, Mercedes Wiesenthal und den Austria Tabakwerken für die wertvollen Fahrzeuge.

DANKE der Fam. F., die diese Briefe mit Fotos versieht, sie einkuvertiert und versendet. Danke Fr. Bader, Fr. Zaloudek, Fr. Götz, Fr. Höltl, Fr. Endres, Fam. Reithofer, Fr. Haffner&Fa. Sanag, Hr. Weidinger, Hr. Daschütz, Fr. Loos, Fam. Eigner, Fr. Switlik, Fr. Korb, Fr. Menedetter, Fr. Pfeiffer, Fr. Uitz, Fr. Höltl, Fr. Endres, Fr. Jurmann, Fr. Uridil, Fr. Plisch, Fam. Vachalek, Fr. Pimmer, Fr. Fuchs, Hr. Wiszkocsil, Fr. Hamernik, Fam. Doleschal, Fr. Lackenbauer, Fr. Poppauer, Fr. Sendera, Fam. Albrecht, Fr. Dr. Maschietto, Fr. Szupper, Hr. Huber, Fr. Mag. Weiß, Fam. Dr. Hahnreich, Fr. Wuscher, Fr. Hutz, Fr. Ondrej, Fr. Zojer, Fam. Niederhauser-Schweiz, Fr. Schmid, Fam. Dr. Weyringer, Fr. Schwanke, Fr. Horstmann, Fr. Mag. Schussnix, Fr. Hörmann, Fr. Paula Reithofer, Fr. Auer, Sr. E. Tuider, Pfarramt Riegersburg, Fr. Hiebl, Fr. Fürst, Hr. Watzak, Fr. Knauer, Spende von 10 000 S von der Fa. Libro, Fr. Wanderer, Fr. Etzenberger, Fam. Kappel, Fam. Dr. Kirchbacher, Fr. Hlavac, Fr. Urbanczyk, Belegschaft der Fa. Mercedes Wiesenthal, Herrn Becksa, Fr. Müller, Fr. Theres. Weiss,, Fr. Vollenwyder, Fr. Raubec, Herrn u Frau Bilek, Dr. Tschulik, Fr. Schindelegger, Fr. Plisch, Fr. Langer, Fr. Böck, Kinder der VS Laussa, Fr. Heissler, Fam. Rischer, Fr. Furgler, Fr. Roisl,, Fr. Pribitzer, Fr. Kalla, Fr. Geber, Fr. Veder, Hr. Cech. Hr. Schlesinger, Hr. Reder, Fam. Akgün, Dr. Herbert Tuider, Hr. Wanderer,. Fam. D. I. Mayr, Hr. Ing. Schwanke, Fr. Hölzl, Fr. Aichinger, Hr. Sirsch,, Aktion St. Lukas, Markus u. Stefan Trimmel, Hr. Skok, Hr. Watzak, Fr. Mag. Baumgartner, Fr. Pauline Euler, Fr. Schnabel, Hr. Bruckner Caritas Österreich, Fr. Apfelthaler, Hr. Hagmann, Msgr. Dr. Rodt, Hr. Sippl, Fr. Rill, Fam. Steinberger, Fr. Fürst, Dr. Vischner, Fr. Hiebl, Mag. Prochazka, Fa. Manner, Fr. Farkas, Fam. D.I. Noth, Mag. Schneeberger R. K., Fr. Burda EÖSC, Fr. Dr. Massauer, Hr. Sippl und die Schüler der Volksschule Laussa.

Sehr aufbauend für mich ist, daß man bei diesen so mühsamen Vorbereitungsarbeiten immer wieder auf ganz reizende, hilfsbereite Menschen trifft: Fr. B. und Fr. Z. z.B. haben wochenlang Kinderkleider, Jacken und Hosen für rumänische Kinder gestrickt und gehäkelt, Fr. Sch. hat für mich x-mal Bananenkartons gesammelt und in der größten Mittagshitze geliefert, Fr. M. hat in der UNO Geld gesammelt und die so wichtigen Läusemittel für die Kinder von Moldova besorgt, Herr Tuider hat vor und nach der aufwendigen Fahrt, ein Transportauto von Salzburg geholt und wieder dorthin zurückgebracht usw.

Mit einem Kostenaufwand von 89.546 öS, wobei natürlich die größte Ausgabe die 56.000 S für das "Essen auf Rädern-Auto" war und einer neuen Rekordwartezeit an Grenzen, Paß- und Zollämtern von 27 Stunden, war diese 29. Hilfsfahrt nach 3.200 km am 3.6.00 zu Ende gegangen.
Klaus Kniffki, unserem Kontaktmann in der Moldova, wurden für Operationen von Kindern, deren Eltern dafür nicht aufkommen können, 200 Dollar und 1.140 DM übergeben.

Die Kontonummer unseres Hilfsvereines "AUSTRIA PRO MOLDAVIA" bei der EÖSC ist:

BLZ: 20 111, Nr. 051 46720

Wien, im Juli 2000 Dr. Helmut Euler-Rolle  

 
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