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Wie die Idee geboren wurde ....
... erklärt
Dr. Euler in seinem Bericht über die erste Hilfsfahrt nach Rumänien
im April 1988, damals noch unter dem Regime von Nicolae Ceausescu. Hier
Ausschnitte daraus:
"Täglich
lesen wir Horrormeldungen in den Zeitungen, und wir denken uns: nein wie
schrecklich, da müsste man doch helfen, und Stunden später hat
uns der Alltag wieder mit unseren persönlichen Aufgaben und Sorgen.
So ist es auch mir ergangen, als ich im November 1987 einen Exklusiv-Bericht
über Rumänien in einer Tageszeitung gelesen hatte. Da war von
Kälte, Hunger und brutalem Terror zu lesen, von drastischer Beschränkung
von Lebensmitteln, von katastrophalen Ernten und neuerlichen Kürzungen
bei der Energiezuteilung.
Ein
paar Wochen später fand ich zufällig in einer Illustrierten
einen ähnlichen Artikel mit der Überschrift: Kälte, Not
und Tod gelesen: Der Partei gehe es gut, viele Deutsche in Rumänien
müssten hungern, hungrige Bürger stürmten das Rathaus von
Kronstadt, Terror und Korruption seien an der Tagesordnung.
Als
ich dann neuerlich in der Tageszeitung von Rumäniens Staatspräsidenten,
dem vielfachen Devisenmillionär und den laut Presse wichtigsten Exportartikeln
der Rumänen nämlich Erdöl, Juden und Deutschen gelesen
hatte, stand es für mich fest, diesmal mussten wir eine Hilfsfahrt
nach Rumänien unternehmen, besser ein kleiner heller Stern am dunklen
Firmament, als völlige Finsternis".
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zum
vergrößern Bilder anklicken
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Schon
die ersten Kommentare der Bekannten waren wieder sehr ermutigend.
"Die
Idee ist hirnverbrannt",
"Warum
fahrens in so a verrücktes Land?"
"Wie
kommens denn hin überhaupt?"
"Polen
könnt ich mir noch einreden lassen, aber Rumänien?"
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Wie
organisiert man eine solche Fahrt, wenn man keinen Menschen im Ausland
kennt?
Ich
schrieb Briefe an die Zeitungen, an die Landmannschaft der Siebenbürger
Sachsen in Deutschland, telefonierte mit Hilfsorganisationen aller
Art und durch einen Zufall - oder war es der gar nicht - lernte
ich telefonisch den Bundesobmann der Banater Schwaben in Österreich
und die Rumänien Betreuerin des Europäischen Hilfsfonds
kennen. Beide konnten mir weiterhelfen und versorgten mich mit vielen
Adressen notleidender Rumänen aus Temesvar.
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Nicht
gerade ermutigend waren auch die Berichte von der Zollabfertigung
an der rumänischen Grenze.
Entweder
würde man zurückgeschickt, weil es in diesem Land an nichts
mangle, oder es würden einem die Lebensmittel zu einem Teil
abgenommen werden, oder man müsste alle Waren verzollen, zum
Teil mit 100% wie z.B. Kaffee.
Eine
Leibesvisitation gäbe es. Obst würde oft von den Beamten
angestochen werden, das Auto fast vollständig zerlegt, mit
3-6 Stunden Grenzaufenthalt müsse man rechnen.
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Wenn
man aber von etwas in der Welt überzeugt ist und sich durchsetzen
will, darf man sich durch nichts, durch rein gar nichts abschrecken
lassen.
Pass,
Superschutzbrief, Hotelgutscheine und Reiseunterlagen wurden besorgt,
und am 14. April 1988 war es dann so weit.
Um
6.30 Uhr verließen wir Wien mit 23 kg Mehl, 27 l Öl,
5 ½ kg Kaffee, 15 kg Zucker, 6 kg Schokolade, 8 kg Rama,
8 kg Gries, 360 Kaugummis an Bord. Zusätzlich hatten wir noch
Bestechungspakete mit Zigaretten, Obst und Nylonstrümpfe für
die Zollbeamten mit.
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Erstens
kommt es anders, und zweitens als man denkt. Die so gefürchtete
und verschriene Zollabfertigung an der rumänischen Grenze entpuppte
sich als völlig harmlos, die Beamten waren sehr nett und freundlich,
und nach 20 Minuten Aufenthalt fuhren wir vorbei an den schwerbewaffneten
Grenzsoldaten eines der ärmsten Ländern der Welt.
Schon
die ersten Dörfer zeigten es: schmutzige graubraune Häuser,
holprige, löchrige Strassen, ganze Häuserzeilen ohne Licht,
ärmlich gekleidete Menschen auf den Straßen. Nach zwölf
Stunden Fahrt waren wir endlich müde an unserem Ziel angekommen:
Temesvar oder wie es jetzt heißen muss, weil es keine deutschen
Namen mehr geben darf, Timisoara.
........
lesen Sie weiter unter:
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Kurze Chronik:
1986:
2 Hilfsfahrten in das damals sehr arme Polen, wobei eine Polin uns ungläubig
gefragt hat:
"Was bei Euch gibt’s Zitronen?"
1987: Nach spärlichen Berichten über die katastrophale
menschliche und wirtschaftliche Lage in Rumänien, Entschluß
und Vorbereitungen in das Land des Diktators Ceausescus zu fahren.
1988:
1. Hilfsfahrt mir dem eigenen Kombi nach Timisoara-Rumänien. Die
2. Fahrt: Hilfstransporte nach Arad, Simleu Silvanei, Satu Mare, Oradea,
Cluj, Brasov usw.
1991:
Organisation und eigenständiger Transport einer schwerkranken Offizierin
der rumänischen Armee in das orthopädische Spital in Speising.
Im Juli Organisation
und Unterbringung von 30 rumänischen Kindern für 8 Ferienwochen
bei Familien in Wien und Niederösterreich.
Kauf eines Privathauses - auch mit Hilfe der Pfarre Gersthof - in Marghita/Rumänien–
zum Zweck eines Altersheimes und eines Caritaszentrums. Schenkung der
Immobilie an die Caritas Oradea.
Ausstattung der Apotheke in Roman/Rumänien mit Einrichtungsgegenständen.
1992:
1.Fahrt in die Universitätsstadt Jasi.-- Wieder mit Hilfe der Pfarre
Gersthof: Kauf und Lieferung einer Großzentrifuge und eines 150kg
schweren Wäschetrockners in ein Kinderheim.
1993:
Ausstattung einer Schneiderei in Brasov- Kronstadt mit Zuschneidemaschinen.
Errichtung eines kompletten Spielplatzes in Roman.
1994:
Gründung des eigenen Hilfsvereines " Austria pro Moldavia"
1995:
Kauf eines Traktors, einer Sämaschine, eines Pfluges und einer Egge
für das sehr arme Dorf Horlesti.
Organisation einer Operation eines rumänischen Schafhirten von den
Karpaten in Budapest, der mit der Hand in eine Kreissäge geraten
war.
1996:
Betreuung von Behindertenheimen in Roman
Kauf eines Autos für den Steyler Missionsorden in Chisinau.
1997:
1. Fahrt in die Republik Moldova. Dort Ausstattung einer Ambulanz in Stauceni
mit medizinischen Apparaten und Rollstühlen.
Eröffnung des Kindergartens im Sozialzentrum in Marghita.
Kauf eines Anhängers für den Traktor,
Lieferung von gekühlten Medikamenten für einen Leukämiekranken.
1998:
Kauf einer Holzheizungsanlage für eine Pfarre.
2000:
Kauf eines Autos für "Essen auf Rädern" für Marghita,
Kauf eines neuen Warmwasserboilers für ein Altersheim.
2001: 1. Fahrt in das letzte Lepraspital Europas nach Tichilesti,
am Beginn des Donaudeltas gelegen,
Organisation und Betreuung eines jungen Mädchens mit einer Nervenlähmung
aus der Moldova in Wien,
Kauf von Gaszählern für arme Familien, Unterstützung der
Suppenküche in der Moldova,
Förderung von Schneiderei- und Mechanikerausbildungen in Rumänien.
2002:
Kauf eines Ganzkörpermieders und Gehgestelles für einen Buben
aus der Moldova, der eine schwere Knochenerkrankung bekommen hatte.
Besuch von Familien, die in Abbruchhäusern wohnen.
Beginn,
Häuser von armen Familien in Horlesti mit Strom zu versorgen.
Einmalige Spende von 7270 € für die Errichtung eines Sozialzentrums
in Stauceni (Moldavia).
Laufende Unterstützung von 6 Stützpunkten in Rumänien und
der Republik Moldova.
2003: Finanzielle Unterstützung bei der Errichtung einer
Sozialstation in Stauceni/Moldova.
Betreuung eines TBC Kinderspitales in Chisinau. Beginn vom Bau von Stromeinleitungen
in Horlesti.
Unterstützung
der moldavischen Altenbetreuungshilfe: "salvati batrinii" =
"Rettet die Alten".
2004: Weitere Versorgung von 4 Lehmhäusern in Rumänien
mit Strom. Zahlung von Operationen.
Kauf einer neuen Betriebswaschmaschine für das Tbc-Kinderspital.
2005: 3500.-€ für den Bau von Latrinen für das
Mülldorf bei Klausenburg gezahlt.
6000.-€ für eine Wohnung in Chisinau für eine Familie,
die unter einer Brücke gelebt hat.
Zahnbürsten und Zahnpastenaktion für Kinder in Rumänien
und der Moldova.
Komplette Zentralheizungsanlagen in einem Behindertenkindergarten und
bei einem Gelähmten in der Moldova gespendet, ebenfalls ein neues
Dach für das Haus einer krebskranken Frau.
Weitere Stromeinleitungen für Horlesti.
"Holz für den Winter - Aktion" für frierende Menschen
in der Moldova.
2006: Reise in das Überschwemmungsgebiet an der rumän.-bulgarischen
Grenze. Situation wie nach einem Erdbeben. In ihrer Existenz ruinierte
und verzweifelte Menschen.
Kauf von 3 Ersatzhäusern für das Überschwemmungsgebiet
an der rumänisch-bulgarischen Grenze.
Beginn der Betreuung eines Roma Dorfes.
2007: weitere Installationen von Stromeinleitungen in Horlesti-Rumänien
und Betreuung der Caritas und des Altersheimes in Roman. Übernahme
von Therapiekosten von einem schwer kranken Mädchen in Cioresti.
Organisation und Lieferung eines elektrischen Rollstuhles für einen
Querschnittsgelähmten in Raducaneni.
Die Kontonummer unseres Hilfsvereines
"AUSTRIA PRO MOLDAVIA"
bei der ERSTEN -
Kontonummer: 051-46720, BLZ: 20111
bei RAIFFEISEN - Kontonummer: 1022150 BLZ: 32000
Sie
können Ihre Spende mit einem Vermerk (z.B.: "2") auf dem
Zahlschein auch ganz speziellen Projekten widmen:
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-
1
Lehrlingsausbildungen für junge Leute
-
2 Saatgutprogramm
-
3 Unterstützung
für die Suppenküche in der Moldova
-
4 Finanzierung
von Studien
- 5
Existenzgründungspakete mit Unterstützung von Saatgut,
Obstbäumen, Hühnerzucht
|
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Bisherige
Sponsoren:
Neben den
vielen privaten Spenderinnen und Spendern, die uns regelmäßig
unterstützen, gibt es auch eine Reihe von Firmen, Organisationen,
Pfarrgemeinden, etc., die sich aktiv an den Hilfsfahrten beteiligen und
denen wir sehr danken.
Einer Erweiterung dieser Liste durch neue Sponsoren steht nichts im Wege,
.... herzliche Einladung dazu!
...die Reihenfolge ist einfach alphabetisch
Sponsoren mit Link zu uns werden auch hier verlinkt
Kontakt:
mailto:admin
Dokumentation der Hilfsfahrten
Seit
April 1988 hat Dr. Euler seine Hilfsfahrten auch dokumentiert. Er wollte
damit all denen, die sich durch Spenden oder aktiver Mitarbeit daran
beteiligten, ganz besonders seinen Dank dafür aussprechen. Die
ersten Berichte wurden von ihm mühsam mit der Schreibmaschine geschrieben,
aus Nostalgie haben wir den allerersten vom April 1988 abgeschrieben
und in den Computer übernommen.
Die
Berichte ab Frühjahr 2000 wurden dann mit dem Computer hergestellt
und mit Farbfotos versehen. Sie können sie durch Anklicken der
nachstehenden Links als html-files ansehen oder als pdf-files zum Drucken
herunterladen. Sie werden feststellen, es war allerhand los!
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Die Briefe zu den Hilfsfahrten |
zum
Ansehen |
zum
Drucken |
| nach
Roman |
nach
Moldova |
NEU!
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(html) |
(pdf)* |
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48. Hilfsfahrt |
25. Hilfsfahrt |
Herbst |
2009 |
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3898 kB |
47. Hilfsfahrt |
24. Hilfsfahrt |
Frühjahr |
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280 kB |
46. Hilfsfahrt |
23. Hilfsfahrt |
Herbst |
2008 |
|
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1908 kB |
45.
Hilfsfahrt |
22.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
703 kB |
44.
Hilfsfahrt |
21.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2007 |
|
|
|
43.
Hilfsfahrt |
20.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
1177
kB |
42.
Hilfsfahrt |
19.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2006 |
|
|
1563
kB |
41.
Hilfsfahrt |
18.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
425
kB |
40.
Hilfsfahrt |
17.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2005
|
|
|
669
kB |
39.
Hilfsfahrt |
16.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
314
kB |
38.
Hilfsfahrt |
15.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2004 |
|
|
93
kB |
| 37.
Hilfsfahrt |
14.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
107
kB |
| 36.
Hilfsfahrt |
13.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2003 |
|
|
103
kB |
| 35.
Hilfsfahrt |
12.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
103
kB |
| 34.
Hilfsfahrt |
11.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2002 |
|
|
468
kB |
| 33.
Hilfsfahrt |
-- |
Frühjahr |
|
|
90
kB |
| 32.
Hilfsfahrt |
10.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2001 |
|
|
151
kB |
| 31.
Hilfsfahrt |
9.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
129
kB |
|
30.
Hilfsfahrt |
8.
Hilfsfahrt |
Herbst |
2000 |
|
|
81
kB |
| 29.
Hilfsfahrt |
7.
Hilfsfahrt |
Frühjahr |
|
|
85
kB |
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|
nicht
verfügbar
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| 1.
Hilfsfahrt |
|
Frühjahr
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1988 |
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15
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steht Ihnen hier ein Gratis-Download zur Verfügung:
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